Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Francois Davin - sein Projekt in Dillingen

Die Arbeit mit Schülern war ein wesentlicher Bestandteil des Projektes

Mehrere Dutzend großer Figuren (3 bis 5 m hoch), die aus Weidenruten gefertigt sind, schlendern in Zweier- bis Vierergruppen durch die Stadt. Es sind Erwachsene und Kinder, sie warten auf den Bus, diskutieren vor der Kirche, halten auf dem Friedhof inne, sammeln sich vor den Toren der Hütte, sitzen am Ufer des Sees, überqueren die Bahnlinie. Andere warten in Grünanlagen, auf Dachterrassen und in Höfen... 

Kontext im Werk 

Die "Grand Peuple des Villes" (großen Stadtmenschen) antworten auf die "Petit Peuple des Forets" (kleinen Waldmenschen), die nacheinander (400 Figuren von 20 bis 40 cm Höhe aus weißem Ton) die Wälder in Lothringen, den historischen Stadtkern von Metz und die Kapelle im Alten Schloß in Dillingen bevölkert haben. 

Es handelt sich um ein Abbild unser selbst, das durch die Proportionen verschoben wird.Wir betrachten diese Figuren mit einigem Abstand. Ihre Anwesenheit in der uns vertrauten Umgebung macht uns diese Räume auf neue Art bewusst. 

Material 

Es handelt sich hauptsächlich und bewusst um ein hinfälliges Material, um Weidenruten. 

Zeitaufwand und Teilnahme der Schulen von Dillingen 

Die Teilnahme der Schüler ist wichtig für dieses Projekt. Mehre Klassen der Dillinger Schulen, die aus den verschiedenen Stadtteilen kommen, beteiligten sich beim "Bauen" der Figuren.  

Die Dauer des Aufbaus:  Februar bis Juni 1999. 

Beendigung und Abbau 

Die Figuren könnten auf eine Lichtung im Wald transportiert werden, von wo aus sie dann später entsorgt würden. 

Wenn die Stadt Interesse zeigt, könnte man eine Figurengruppe in Bronze gießen, um sie zu erhalten.