Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

ASG beim Bundesfinale im Gerätturnen

9. Platz im Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia"

Zum dritten Mal in vier Jahren durfte das Albert-Schweitzer-Gymnasium das Saarland beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" im Gerätturnen in der Wettkampfklasse IV der Jungen in Berlin vertreten. Wie beim Landesfinale konnte das ASG mit einer reinen Jungentruppe antreten, obwohl es in dieser Wettkampfklasse durchaus erlaubt ist bis zu zwei Mädels einzusetzen.

Sechs Turner (Elias Nalbach, Moritz Lehnert (beide 5E2), Nikita Lichtner (5E1), Fabian Senzig (5E3), Marius Püschel (5F2) und Ersatzmann Nils Zimmer (5E1)) machten sich deshalb am 24. April mit weiteren zwanzig saarländischen Mannschaften (2x Badminton, 3x Gerätturnen, jeweils 4x Basketball, Handball, Tischtennis und Volleyball) auf die lange Reise in die Bundeshauptstadt, um den Wettstreit mit den anderen fünfzehn Landessieger aufzunehmen.

Da die Gruppe bereits nachmittags in Berlin angekommen und erst der übernächste Tag der Wettkampftag war, konnte man noch am ersten Abend das Brandenburger Tor, den Reichstag und den Potsdamer Platz erkunden.

Der freie Mittwoch vor dem Wettkampf wurde genutzt, um den Rest von Berlin kennenzulernen. Zum Programm der 11-stündigen Tour gehörten u.a. Fernsehturm, "Standrundfahrt" (mit der Linie 100), Checkpoint Charlie und das Olympiastadion.

Donnerstags war es dann endlich soweit. Wie immer in den letzten Jahren fand der Gerätturn-Wettkampf im Sportzentrum Schöneberg statt. Da die Mannschaft dem 2. Durchgang zugeteilt wurde und dort das Einturnen erst um 12.15 Uhr begann, konnte morgens in aller Ruhe gefrühstückt und den Weg zum Sportzentrum in Angriff genommen werden. In der Halle angekommen, war dann langsam aber sicher eine aufkommende Nervosität festzustellen. Trotzdem konnten dann im Wettkampf alle ihre Leistungen abrufen. Bei allen drei Gerätebahnen (Gerätebahn A bestehend aus Reck, Boden und Sprung; Gerätebahn B bestehend aus Schwebebalken, Boden und Barren; Gerätebahn C bestehend aus Schattenrollen, Schattenhockwenden und zwei Synchronübungen) konnte der 8. Platz erturnt werden. Bei den so genannten Sonderprüfungen (Standweitsprung, Klettern und Staffellauf) erreichte man Platz 10. Dies bedeutet insgesamt einen hervorragenden 9. Platz.

Zur "Belohnung" machte sich dann die komplette Mannschaft nach dem Wettkampf noch auf den Weg zum "Jumphouse". Dort wurde zum "Cooldown" - aus Zeitgründen immer noch in den Turnanzügen des Wettkampfes  - ein einstündiges individuelles Trainingsprogramm absolviert.

Am letzten Tag wurde dann noch morgens die Kuppel des Reichstages besichtigt. Nachmittags gab es einen Empfang in der Landesvertretung, wo sich dann alle teilnehmenden Mannschaften des Saarlandes nochmals trafen, bevor man sich abends zur offiziellen Abschlussveranstaltung zur Max-Schmeling-Halle aufmachte. Auf dem Weg zur Max-Schmeling Halle wurde noch ein kurzer Abstecher zur Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße gemacht. Auf dem Rückweg standen dann noch einmal das Brandenburger Tor und der Potsdamer Platz, jetzt jeweils bei Nacht, auf dem Programm.

So konnte sich die Mannschaft am Samstag mit vielen tollen Eindrücken und mit einem sehr zufriedenstellendem sportlichen Ergebnis im Gepäck auf die Heimreise machen.

Während dieser Zugfahrt betätigte sich Marius Püschel (bester Turner der ASG-Mannschaft mit immer mindestens 5,2 von 6 Punkten an den Einzelgeräten - dabei 5,9 am Barren) als Sportreporter und konnte so zwei "Livestimmen" zur Fahrt einholen.

Der Kapitän und "Frontmann" der Mannschaft Fabian Senzig meinte: "Es war sehr schön. Ich fand den Moderator bei der Abschlussveranstaltung cool und lustig. Die Show der Freestyle Artists fand ich am Besten".

"Der mutige Betreuer der wilden Gruppe" (Zitat des Sportreporters M.P.) sagte über den fünftägigen Ausflug: "Sehr, sehr anstrengend, aber insgesamt sportlich erfolgreich".

Marius Püschel meinte selbst: " Alles in allem war diese Fahrt ein glatter Gewinn!"

Weitere Originalstimmen konnten nicht eingefangen werden, da der Rest der Gruppe damit beschäftigt war, soziale Kontakte (ohne Handy) zu knüpfen (Grüße ans PWG)

Das Bundesfinale in Berlin hat sich wieder mal als ganz besonderer Highlight für den Schulsport erwiesen und sollte somit für alle Teilnehmer, auch von anderen Sportarten, ein Anreiz sein, auch im nächsten Jahr nach dem Motto der Veranstaltung "Dein Bestes zählt" entsprechend mitzumachen.

 

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