Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Danke, Anneliese!

 

Seneca, der antike Philosoph, brachte es auf den Punkt: "Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, dass lange, sondern dass gut gespielt wird."

 Anneliese Hoffmann, die geschätzte Sekretärin des Hauses, hat nicht nur gut, sondern auch lange gespielt: 37 Jahre lang war sie, wie Schulleiter Stefan Schmitt in seiner Rede betonte, "Dreh- und Angelpunkt für alles, was unsere Schule ausmacht“. Nun verabschiedet sich Frau Hoffmann in den wohlverdienten Ruhestand, ein Ereignis, das so manchen Fachbereich der Schule zu interessanten Aktionen anspornte.

 Der Fachbereich Sport, für dessen Lehrkräfte Frau Hoffmann unermüdlich Busse organisierte undHallenpläne schrieb, hatte an ihrem letzten Arbeitstag einen Rundflug über das Saarland organisiert. Natürlich führte der Rundflug auch über das Schulgelände, wo sich jede/r einzelne Schüler/in zu einem großen „DANKE“ eingefunden hatte.

 

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Natürlich durften auch am Tag der Verrentung Dankesworte nicht fehlen. Schulleiter Stefan Schmitt betonte: „Einen fehlenden Schulleiter kann man einige Zeit verschmerzen, ohne eine kompetente Schulsekretärin läuft wenig bis nichts und vor allem nichts richtig. Deine über vier Jahrzehnte hinweg gesammelten Erfahrungen vor allem im Umgang mit manchmal auch nicht ganz einfachen Schülern, Lehrern und Eltern zeichnete dich ebenso aus wie deine souveräne und stets freundliche Art den täglichen Herausforderungen zu begegnen.“

Anneliese Hoffmann war „Mrs. ASG“ und schon  so lange dabei, dass sie einige der jetzigen Lehrkräfte vor Jahren am ASG als Schüler aufgenommen hat.  Frau Hoffmann meinte dazu: „Am Anfang, da war ich jünger als die Abiturienten. Dann waren sie so alt wie ich. Später war ich so alt wie die Eltern unserer Schüler, jetzt bin ich die Großmutter.“ Zeit zu gehen also.  Bis zum letzten Arbeitstag, so bestätigte auch die Vertreterin des Landrats, „stand der Name Hoffmann für Qualität“. Die vielfältigen Aufgaben der Schulsekretärin beschrieb Schulleiter Schmitt wie folgt: „Listen und Statistiken waren zu führen, Kassen zu verwalten, Lehrer zu suchen, Schüler zu trösten, um Kreide flehende Schüler zu versorgen, Schülerströme zu kanalisieren, Busse und Taxis zu bestellen und abzubestellen, Hallen anzumieten, mit der Bedienung des Kopierers überforderten Schülern und Kollegen musste geholfen werden, ein Schulleiter, in dem Fall ich, war  vor unsinnigen, törichten und übereilten Entscheidungen abzuhalten, kranke und verletze Schüler waren  zu versorgen. In deiner Person- liebe Anneliese – bündelten sich die Fähigkeiten einer Seelsorgerin, Krankenschwester, Sozialarbeiterin, Managerin, Berufsberaterin, Buchhalterin, Psychologin und Mediatorin.  Ein Fels in der Brandung, die insbesondere in den großen Pausen in Gestalt von Eltern, Schülern und Kolleginnen und Kollegen ins das Sekretariat schwappte, so wirst du mir in Erinnerung bleiben.“

Mit minutenlangen stehenden Ovationen würdigte auch das Kollegium des ASG nebst den Vertretern der Eltern, der Schüler, aber auch der ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Frau Hoffmanns jahrzehntelanges Engagement. Und da kein Abschied ohne Geschenke erfolgen sollte, kredenzte das Kollegium dem bekennenden Bayern-München-Fan eine Reise zum Ort der Begierde nebst Fußballtickets.

 

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Anneliese, Stern der Schule, wir werden dich vermissen.