Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Gruppe des ASG Dillingen nimmt an "Cantania 2018" teil

Cantania-Konzert 2018 - Ein Bericht von Frederic Rau, 5 E2

Wir sind zuerst in Dillingen losgefahren um 20 nach 11 Uhr morgens. Frau Reiland meinte, wir würden noch ungefähr 1 Stunde 40 Minuten fahren. Wir kamen schon nach ein paar Minuten in Saarlouis an.Ein paar von uns waren überrascht, wie schnell es ging.

Als wir in Vogelbach vorbeifuhren, hatten wir schon viel gegessen, von Brot bis zu „Regenwürmern“. Wir waren dann noch an paar Haltestellen  uind irgendwann waren wir da. Es war ein verdammt krasses Gefühl, endlich angekommen zu sein.

Als wir endlich am Saalbau ankamen, erguhren wir, dass noch niemand von Cantania in den Saalbau gehen durfte. Darum gingen wir erst einmal runter zum Springbrunnen. Wir machten noch ein paar Fotos und verschwanden in Richtung Innenstadt. Es war sehr schön dort.: Wir besichtigten eine Kirche, gingen in ein paar Läden und schon ging es auch wieder zurück, denn Frau Reiland wollte pünktlich um 14 Uhr wieder am Saalbau sein.

Dort wurden wir in einen Aufenthaltsraum geführt, der anscheinend der falsche war. Also musste uns unsere Helferin erst zum richtigen Raum führen. Nach kurzer Zeit gingen wir auf die Bühne zum Proben. Die Probe dauerte eineinhalb Stunden. Als wir dann zum Aufenthaltsraum zurückgegangen waren, setzten wir uns hin und übten Liedtexte. Nach kurzer Zeit wurden wir direkt gerufen um zur Vorstellung auf die Bühne zu gehen.

Die Vorstellung wurde ein voller Erfolg bei den Zuschauern. Wir gingen alle zusammen glücklich und zufrieden aus dem Saalbau raus und Maurices Vater spendierte uns Limo, danach gingen wir zu unserem Zug und fuhren schon wieder heim. Wir kamen auch wie geplant zuhause an.

Ich fand, dass der Abend sehr gelungen war und glaube, die anderen teilen diese Meinung.

Hintergrund: Was ist Cantania?

 

Über 1100 Kinder sangen beim rheinland-pfälzischen Schulsingprojekt „Cantania“, eine AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums unter Leitung von Frau Reiland war in diesem Jahr erstmals auch dabei.

Bereits zum siebten Mal fand in Rheinland-Pfalz das erfolgreiche Schulsingprojekt „Cantania“ statt, bei dem in diesem Jahr über 1100 Kinder der 3. bis 6. Klassen aus 33 Schulen des aus Rheinland-Pfalz, aber auch wenige aus dem Saarland mitwirkten. Musikalischer Höhepunkt des Projekts waren die gemeinsamen Konzerte aller Teilnehmer in Neustadt/Weinstraße und in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle.

Die Idee von „Cantania“ stammt ursprünglich aus Spanien und wird dort seit vielen Jahren mit großem Erfolg durchgeführt. Das Projekt ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie sehr Musik dazu geeignet ist, Menschen zusammenzuführen. Unabhängig von ihrer regionalen, sozialen oder kulturellen Herkunft – alle Kinder stehen gemeinsam auf der Bühne, singen und haben unmittelbar teil an der Entstehung eines musikalischen Kunstwerks.

Damit dies gelingt, machen sich die Kinder mit ihren Musiklehrerinnen und -lehrern schon seit Jahresbeginn mit der aktuellen Jazz-Kantate „Die Nacht der Albträume“ vertraut. Das Werk stammt aus der Feder von Marta Buchaca (Liedtexte) und Àlex Martínez (Musik) und ist für großen Kinderchor, zwei Gesangssolisten und acht Instrumentalisten geschrieben.

In der Kantate, die von Volker Klein ins Deutsche übertragen wurde, geht es um die Bewältigung von Ängsten, die uns im Laufe unserer Kindheit und auch darüber hinaus begegnen. Von der Angst alleine einzuschlafen, über Heimweh, Versagensangst in der Schule, Lampenfieber und noch einiges mehr. Auf teils ernste und teils humorvolle Weise wird thematisiert, dass Angst zum Leben dazu gehört und dass es sich lohnt, sich seinen Ängsten zu stellen und sie zu überwinden.

Veranstaltet wird das Projekt vom Musikforum Kastellaun e.V. in Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus L’Auditori aus Barcelona und dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz. Schirmherrin des Projekts ist Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Kooperationspartner: Auditorium in Barcelona, Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz

Cantania 2018 wird unterstützt durch: Landesregierung Rheinland-Pfalz, Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung, Chorverband Rheinland-Pfalz, Kreischorverband Hunsrück e.V., Sczech-Stiftung, Rudolf-Wittmer-Stiftung

 

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