Schüler Eltern Lehrer Mediation am ASG

Kompositionstage in Saarbrücken: Klasse 5F2 begeistert mit eigenem Werk

 

„Es war einmal vor langer, langer Zeit, als Märchen noch Wirklichkeit wurden…“ So beginnt ein Musikstück, in dem Laute zu einer Geschichte zusammengesetzt werden. Gespielt wird das Stück von Schülerinnen und Schülern der 5F2, die das Werk gemeinsam komponiert und an den Keyboards  aufgeführt haben.

Ungewohnte Klänge und Geräusche irritieren zunächst die Besucher. „Nie-Raw“ tönt es beispielsweise auf Tastendruck. Die Klasse 5F2 unter der Leitung von Herrn Dräger hat zu den Saarbrücker Kompositionstagen einen Satz aufgenommen, verfremdet, Silben gesampelt, vorwärts und rückwärts abgespielt und auf diese Weise einen Klangraum geschaffen, in dem die Silben ein Märchen erzählen. Wie beim klassischen Märchen gibt es eine positive Ausgangssituation, drei Aufgaben und eine Lösung. Mit diesem kreativen Zugriff erstaunten die Schülerinnen und Schüler des ASG die Zuhörer.

 

Hier können Sie das Stück zum Anhören herunterladen
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Und das sagen Schülerinnen und Schüler der 5F2 (ab dem neuen Schuljahr: 6F2) dazu:

  • Maruis: „Ich würde das auf jeden Fall gerne noch einmal machen, da es Spaß gemacht hat, da die ganze Zeit mitdenken zu können. Es war toll zu wissen, dass man mit jedem Satz, den man von sich gibt, etwas beeinflussen kann.“
  • Leonie: „Ich würde das auch nochmal machen, weil es schön war. Manchmal musste ich aber warten, bis ich dran war, das war langweilig.“
  • Lara: „Es hat in den letzten Wochen einfach Spaß gemacht, auch den anderen Gruppen zuzugucken und zu sehen, was die gearbeitet haben.“
  • Lenja: „Ich finde es schön, wenn andere sehen, dass  junge Leute etwas Tolles machen können aus einfachen Wörtern.“
  • Samira: „Neu war für mich:  ich wusste nicht, dass man so viele verschiedene Töne machen kann. Ich dachte immer , man könnte auf dem Keyboard „alle meine Entchen“ spielen.“
  • Aleyna: „Ich habe gelernt, dass man Wörter in tiefe Töne umwandeln kann, dadurch werden sie langsamer, bei hohen Tönen werden sie schneller.“
  • Helena: „Ich fand es toll, dass wir lernen konnten, was andere machen, dass wir etwas zusammen gemacht haben und was für die Schule gemacht haben.“
  • Emma:  „Ich habe mich gefreut, dass die Leute sich gut mit Musik auskennen, es gut fanden, was wir gemacht haben. Dabei wussten wir am Anfang nicht, wie Herr Dräger sich das vorstellt.“
  • Zühre: „Ich fand es schön, dass wir davor alles aufgenommen haben und Herr Dräger und die Studenten alles aufgespielt haben. Ich dachte, dass man auf dem Keyboard nur normale Töne spielen kann und nicht Stimmen.“
  • Vanessa: „Am besten war, dass wir uns alle getraut haben und uns nicht blamiert haben und uns schämen mussten.“
  • Angelina: „Ich fand es toll, dass wir nur aus einem Satz viel umwandeln konnten, mal rückwärts, mal nur die Vokale - es hat ganz viel Spaß gemacht.“