Schulstart nach den Herbstferien

Vorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) durch Schülerinnen und Schüler

 

Ab 26.10.2020 gilt für zunächst zwei Wochen eine grundsätzliche Verpflichtung zum Tragen einer     
Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) während des Unterrichts in den Klassen- und Kursräumen für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 10.     
Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt für Schülerinnen und Schüler nur, soweit dem keine medizinischen Gründe entgegenstehen. Dies ist in geeigneter Weise, zum Beispiel durch ein ärztliches Attest, zu belegen.

Während der Pausen auf dem freien Schulgelände besteht wie bisher keine Verpflichtung zum Tragen einer MNB.

Mit der Neuregelung folgen wir den Empfehlungen zu infektionspräventiven Maßnahmen in Schulen im Hinblick auf ältere Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus wurden auch folgende Erkenntnisse und Erfahrungen    
bei der Entscheidung berücksichtigt:

  • Die älteren Schülerinnen und Schüler sind im Alltag sozial mobiler.
  • Sie sind weniger auf die maskenlose soziale Interaktion mit ihren Mitmenschen und den Lehrenden angewiesen, als dies bei jüngeren Kindern und Jugendlichen der Fall ist.
  • Sie beherrschen den dauerhaften Umgang mit der Maske besser und sind außerdem eher in der Lage einzuschätzen und zu artikulieren, wenn ihnen das Tragen Schwierigkeiten bereitet und eine Pause angezeigt ist.
  • Sie können sich auf dem Schulgelände freier bewegen und auch etwaige Freistunden eigenständig an der frischen Luft verbringen, zumal sie in dieser Zeit auch das Schulgelände ohne Genehmigung verlassen dürfen.

Da das Tragen einer MNB über einen längeren Zeitraum hinweg zu körperlichen Belastungen, zum Beispiel Kopfschmerzen, führen kann, soll den Schülerinnen und Schülern bei Bedarf die Möglichkeit zu kurzen Erholungspausen im Freien, notfalls auch während der Unterrichtsstunde gegeben werden. Außerdem ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler Ersatz-MNB mitbringen, damit bei Durchfeuchtung ein Wechseln der MNB möglich ist.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aller Personen im Unterricht entbindet nicht vom regelmäßigen Lüften während des Unterrichts. Ein regelmäßiges Lüften ist dringend erforderlich.  
 
Sondervorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) durch Schülerinnen und Schüler im Sport- und Musikunterricht sowie beim Darstellenden Spiel

Zur Sicherstellung des fachspezifischen Kompetenzerwerbs im Regelbetrieb an Schulen, insbesondere auch im Hinblick auf Abschlussprüfungen, gelten ab der 10. Jahrgangsstufe die folgenden Regelungen:

Im Fach Sport:

  • Vom Tragen einer MNB darf von einem Schüler/einer Schülerin bei der sportlichen Aktivität selbst abgesehen werden.
  • In der Zeit während des Unterrichts, in der die Schülerinnen und Schüler nicht selbst eine sportliche Aktivität durchführen, müssen sie eine MNB tragen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die nicht aktiv am Sportunterricht teilnehmen.
  • Vom Tragen einer MNB kann abgesehen werden, wenn sich die Schülerinnen und Schüler an festen Plätzen mit einem Abstand zueinander von mindestens 1,5 m  (z.B. Sitzkreise in der Halle bei theoretischen Abschnitten des Unterrichts) befinden.
  • Die Verpflichtung zum Tragen einer MNB bezieht sich ebenfalls auf die Umkleideräume.

Im Fach Musik:

  • Beim Singen ist eine MNB zu tragen. Die bisherigen Regelungen gelten weiterhin.

Im Fach ,,Darstellendes Spiel":

  • Im Unterricht „Darstellendes Spiel“ kann von den Schülerinnen und Schüler, die eine Übung durchführen, vom Tragen einer MNB abgesehen werden. Die übrigen, nicht in die Übung einbezogenen Schülerinnen und Schüler tragen eine MNB.

Dringende Empfehlung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) durch Lehrkräfte

Für Lehrkräfte wird – ebenfalls zunächst für die nächsten beiden Wochen - eine dringende Empfehlung zum Tragen einer MNB im Unterricht ausgesprochen.     

 

Geänderte Vorgehensweise beim Vorliegen geringer Krankheitsanzeichen („Schnupfenpapier“)


Nach bisheriger Regelung konnten Personen, die einen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens bzw. ohne deutlichen Krankheitswert haben (z. B. nur Schnupfen, leichter Husten), die Schule besuchen.    
Aufgrund der geänderten Infektionslage ist vom Besuch der Schule durch diese Personengruppe ab 26.10.2020 abzusehen. Eine mindestens 24-stündige Besserungsphase zuhause soll abgewartet oder ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Personen, die eine bekannte Symptomatik  im Rahmen einer chronischen Erkrankung (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie) aufweisen, sind davon weiterhin ausgenommen.
Eine schematische Darstellung „Darf mein Kind in die Kindertageseinrichtung oder Schule?“
finden sie hier ("Schnupfenplan").

Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte saarländischer Schulen mit Wohnsitz in Risikogebieten

Schülerinnen und Schüler, die ihren Wohnort in Risikogebieten in Frankreich oder Luxemburg oder auch im Saarland haben, dürfen ihre Schule im Saarland grundsätzlich ohne Einschränkung und unabhängig vom Inzidenzwert an ihrem Wohnort besuchen.
Gleiches gilt auch für Lehrkräfte saarländischer Schulen, die in einem Risikogebiet wohnen
und von dort aus zu ihrem Arbeitsort Schule einpendeln.

Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten

Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus ausländischen Risikogebieten müssen die Regelungen der „Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein-und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus“ in der jeweils geltenden Fassung beachten (https://corona.saarland.de/DE/service/massnahmen/quarantaene-einreisende_stand-2020-10-02.html).
Demnach sind Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise in Quarantäne zu begeben und unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt auf das Vorliegen der Verpflichtungen zur Quarantäne hinzuweisen.  
Ausnahmen gelten für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher, französischer oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS -CoV- 2 vorhanden sind.

Testmöglichkeiten
Auf die kostenfreien Testmöglichkeiten für Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten im saarländischen Testzentrum wird hingewiesen. Informationen unter:
https://www.saarland.de/msgff/DE/portale/gesundheitundpraevention/leistungenabisz/testzentrum/testzentrum_node.html.
Darüber hinaus können sich auch alle Personen, die sich ständig in einem Risikogebiet, zu denen zurzeit auch das gesamte Saarland gehört, aufhalten, im saarländischen Testzentrum kostenlos testen lassen, sofern sie keine Symptome aufweisen. Eine Terminbuchung über das o. g. Internetportal des Testzentrums ist angeraten.

Sollten sich nach den Herbstferien Schülerinnen und Schüler in der Schule befinden, die sich innerhalb der relevanten 14 Ferien-Tage längere Zeit in einem Risikogebiet aufgehalten haben könnten, wird die Schule mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten Kontakt aufnehmen, um sie auf die evtl. bestehende Verpflichtung zur Quarantäne hinzuweisen.

Erhärtet sich der Verdacht, werden die Eltern gebeten, ihr Kind abzuholen und sich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen.

Bis das Kind abgeholt wird, bleibt es in einem gesonderten Raum.  
Sind die Eltern nicht einsichtig, wird das Gesundheitsamt durch die Schule informiert.

Neufassung des Musterhygieneplans (Stand: 09.10.2020):

Der Musterhygieneplan des Saarlandes wurde aktualisiert. Die neue Fassung finden Sie hier ("Muster-Hygieneplan").