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Im Jahre 1902 wurde von der Gemeinde Dillingen, damals noch ein Arbeiterdorf mit rund 5000 Einwohnern, eine höhere Schule für Jungen vom Typ des Realgymnasiums gegründet und fünf Jahre später, im Jahre 1907, unter gleichen Umständen und mit den gleichen Zielen das Lyzeum für Mädchen. Zu den Gründern und Förderern gehörten die Direktoren sowie die leitenden Ingenieure und Beamten der Dillinger Hütte. Ihr Einfluß war auch bei der Wahl der Schulart deutlich zu spüren. Später wurden die beiden Schulen zusammengefasst. Ihr besonderer Stil und Geist ließen die Zusammenfassung der zwei voll ausgebauten Realgymnasien unter einer Leitung, einem Kollegium, in zwei großen Gebäudekomplexen mustergültig gelingen. Nach der großen "Bildungsexplosion“ der 60er Jahre erreichte die Schule im Jahre 1973 mit 2400 Schülern ihre maximale Größe. Sie war damals eines der größten Gymnasien Deutschlands.
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Geschichtliches zum Albert Schweitzer Gymnasium |
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