Projekt "Lebensgroße Figuren aus Pappmaché" (nach George Segal)
Situationen aus dem Schulalltag
Ausführung: Grundkurs 12 Bildende Kunst Leitung: C. Isele Dauer: November 1999 - Juni 2000 Material: Draht, Kleidungsstücke, Pappmaché, Gips, Dispersionsfarbe
Diese Art der plastischen Gestaltung ist angelehnt an die Arbeiten des amerikanischen Künstlers George Segal. Ziel der Arbeit mit den Schüler/innen war es, eine möglichst typenhafte Wiedergabe von alltäglichen Lebenssituationen zu erstellen.
Zur Herstellung der Figuren wurden zunächst die gewählten Körperstellungen mit Maschendraht und Gips geformt, die Figuren bekleidet, mit Pappmaché beklebt und mit weißer Dispersionsfarbe bemalt. In der abschließenden Arbeitsphase wurden die Figuren im Schulgebäude an ausgewählten Orten aufgestellt.
Durch die Kombination von Gipsabformung und realem Umfeld wird das Verhältnis von Kunst (Darstellung) und Realität thematisiert. Durch die Realistik des Umfeldes und die Technik des Gipsabgusses wird einerseits eine scheinbare Alltäglichkeit und Nähe hergestellt, andererseits erscheint die Gipsfigur wie eine leere Hülle - eine Wirkung, die Distanz schafft.
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