Der 14. September, der für andere ein langweiliger Montag war, war für uns, die 6E3 des ASG, alles andere als das. Denn es ging auf Klassenfahrt!
Um halb 10 stiegen wir aufgeregt in den Bus, der uns nach Dreisbach in die Jugendherberge brachte. Wir freuten uns auf zwei schöne Tage!
Tag 1: Survival
In Dreisbach angekommen, gingen wir auf einen nah gelegenen Spielplatz, wo wir ein spannendes Fußballduell austrugen.
Ausgehungert ging es zum Mittagessen. Das anschließende Bettenbeziehen war gar nicht so einfach und stellte uns vor die erste Survival-Herausforderung des Tages. Deshalb halfen wir uns gegenseitig (teilweise auch gegen Bezahlung in Form von Pringles).
Dann ging es zum Survival-Training in den Wald mit Ranger Frank. Er gab uns ein interessantes Gesetz mit auf den Weg: „Was man tötet, wird gegessen.“
Ranger Frank zeigte uns, wie wir wasserdichte Hütten aus Stöcken und Laub bauen. Die Teams wurden eingeteilt und los ging es. Was anfangs nicht so recht gelingen wollte, klappte dank Teamwork und Ehrgeiz dann doch und Herr Scherer konnte letztendlich in drei Hütten Probe liegen 😊.
Nach diesem anstrengenden ersten Tag freuten wir uns aufs Abendessen.
Den Abend ließen wir auf den Zimmern mit Schlappenschlacht, Klopfstreichen, Slushys und jeder Menge Snacks ausklingen. Zur Bettruhe fielen wir müde ins Bett und freuten uns auf den nächsten Tag.
Tag 2: Auf den Spuren der Römer
Am zweiten Tag weckte uns Herr Scherer durch recht freundliches Klopfen an der Tür. Beim gemeinsamen Frühstück sahen wir teilweise spannende Kombinationen auf den Brötchen (Lyoner mit Nutella?!?) und bereiteten eine Lunchbox vor, da wir zur Villa Borg fuhren.
Dort angekommen erwartete uns allerhand Programm. Ein Film über Ausgrabungen stimmte uns auf die Römerzeit ein. Danach begrüßte uns ein netter Mann in römischem Gewand, der mit uns eine spannende Führung machte. Wir staunten nicht schlecht über die Römer und ihren Wohnstil, besonders über die riesigen Bäder mit Schwimmbecken.
Nach dem Mittagssnack entdeckten wir die Villa Borg (und einige Mäuse) in einer Rallye auf eigene Faust.
Anschließend hatten wir sehr viel Spaß bei der „Großen Jagd“, bei der wir Bogenschießen und Speerwerfen ausprobieren durften. Bei einem kurzen Klassenrat in der Wiese einigten wir uns auf das Abendprogramm:
Es gab zurück in der Jugendherberge ein Slushy und Fotoshooting für alle. Zu der anschließenden Zimmerparty mit Diskolicht luden wir sogar Mr. She und F. KHN ein, die danach Augenpads brauchten.
Nach zwei lustigen und spannenden Tagen ging es Mittwochmorgen mit gemischten Gefühlen zurück nach Dillingen: einerseits mit Bedauern, dass die Klassenfahrt schon vorbei war, und gleichzeitig mit Freude auf Zuhause.
Begleitet wurden wir von Ohrwürmern (Frau Kuhn), Froschgeräuschen im Ohr (Herr Scherer) und vielen schönen Erinnerungen (alle).











